„Mit Design die Welt verändern“ – Metropolregion stärkt mit ProjectM ihre Position als Kreativstandort
Nach dem ADC-Gipfel ist vor dem Start von ProjectM: Erst vor einigen Wochen hat FrankfurtRheinMain als Gastgeber der weltweit größten Kreativschau an die 10.000 Besucher überzeugt. Nun initiiert die Region erneut ein Ereignis, das ihre Position als Kreativstandort weiter stärkt. Ab dem 29. August wohnen und arbeiten 40 internationale Design-Talente in einer Containerstadt am Hafen Offenbach für zwei Wochen zusammen. Ihr Auftrag: Think Wrong am Main! Unmögliches denken und den Herausforderungen der Zukunft schöpferisch begegnen - außerhalb konventioneller Lösungsansätze.Unterstützt wird das Projekt vom FrankfurtRheinMain - Verein zur Förderung der Standortentwicklung. Dessen Präsident Prof. Bender erläutert, warum sich die gemeinsame Plattform aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur dafür engagiert: „Mit ProjectM starten wir ein Ereignis, das für neue kreative Synergien in der Region sorgt und den Kreativstandort FrankfurRheinMain international stärker ins Rampenlicht holt. Um die Metropolregion auch in Zukunft als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu entwickeln, brauchen wir kreative Denker aus allen Bereichen der Gesellschaft."
Hinter ProjectM verbirgt sich ein 2003 gegründetes und international bekanntes Creative Summer Camp, das von John Bielenberg geleitet wird. Der Design-Professor aus den USA gastierte mit seinem aufsehenerregenden Format unter anderem schon in New Orleans, Ghana und Island. Vom 29. August bis 11. September wird er die Teilnehmer auffordern, in FrankfurtRheinMain gemeinsam Projekte zu entwickeln. Das Thema und die genaue Aufgabenstellung entstehen spontan - als direkte Reaktion und Reflexion auf den Ort. Da kann man gespannt sein. Denn Frankfurt und die Region sollten mit ihrer Vielfalt, ihrer Internationalität und ihren Kontrasten einiges an Reizpunkten und Inspirationen bieten.
Vom Offenbacher Hafen aus werden die Designer mit flexiblen Pop-up-Containern in die Frankfurter Business-Viertel aufbrechen und dort mit ihren Aktionen überraschen. Bielenberg ist sich sicher, dass dieses offene Konzept gerade zu FrankfurtRheinMain ausgesprochen gut passt: „Das Leben zwischen subkultureller Kreativszene und globaler Businesswelt bietet den Teilnehmern eine hervorragende Plattform, um den Status Quo unserer Gesellschaft in Frage zu stellen und neue Ideen zu generieren."
Man darf, wie gesagt, gespannt sein. Nicht zuletzt wegen des sehr selbstbewussten Mottos der Querdenker: „We just want to change the world", lautet das kurz und knapp.