Neue Studie zur Beschäftigungsentwicklung in Metropolregion

Unternehmen erwarten höheren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften

Trotz der Wirtschaftskrise und ihrer Folgen: Die Mehrheit der Betriebe in der Metropolregion geht für das Jahr 2010 von einem erhöhten Bedarf an Akademikern, Führungs- und Fachkräften aus. Zu diesem Schluss kommt die vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur - kurz IWAK - durchgeführte Studie zur erwarteten Beschäftigungsentwicklung ausgewählter Berufsgruppen in der Region FrankfurtRheinMain.

Das an die Goethe-Universität Frankfurt am Main angegliederte Forschungsinstitut befragte im Herbst 2009 mehr als 1.300 Betriebe aus der Metropolregion mit dem Ziel, Einschätzungen über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten. Ein zentrales Ergebnis: Viele Wirtschaftszweige haben bereits jetzt Probleme, Stellen für bestimmte Fachkräfte- und Akademikergruppen zu besetzen. Vor allem betroffen sind Fachkräfte aus den Bereichen Fertigung, Technik- und Datenverarbeitung. Dieser Trend eines teilweisen Mangels an qualifizierten Beschäftigten werde sich in absehbarer Zeit noch verstärken, prognostiziert die IWAK.

Die Ergebnisse der Befragung verdeutlichen eine Entwicklung, der sich in Zukunft alle wirtschaftsstarken Regionen stellen müssen: Der Standortwettbewerb um qualifizierte Fach- und Spitzenkräfte wird intensiver werden.  


Datum:12.02.201015:09 Uhr

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