Die Wirtschaftsinitiative zu Gast bei der Adam Opel AG
Sie ist eine der großen deutschen Traditionsmarken, ein wichtiger
Player auf dem europäischen Automarkt und mit 15.000 Beschäftigten
allein am Stammsitz Rüsselsehim einer der wichtigsten Arbeitgeber in der
Metro-polregion: Die Adam Opel AG. Gemeinsam mit der
Wirtschaftsinitiative hat der Autobauer am 28. November die Mitglieder
des Unternehmer-netzwerkes ins Adam Opel Haus eingeladen. Über eine
Stunde nahm sich der Vorstandsvorsitzende Zeit, den Gästen nahe zu
bringen, was Opel unter nachhaltiger Mobilität versteht und auf welche
Antriebskonzepte die Rüsselsheimer für die Zukunft setzen.
Mit dem Opel Ampera bringe man gerade das erste voll
alltagstaugliche Elektorauto auf den Markt. Der sei mit seiner
Reichweite von 60 bis 80 Kilo-metern vor allem für umweltbewusste
Pendler ideal. „Aber auch Strecken bis zu 500 Kilometer sind mit dem
Ampera dank eines eingebauten Verbren-nungsmotors, der die Batterien
beim Fahren wieder auflädt, zu bewältigen“, so Karl-Friedrich Stracke.
Das ist sicher auch ein Grund, warum Opel bereits 7.000 Fahrzeuge
verkauft hat. Für 2012 rechnet man in Rüsselsheim mit 10.000 bis 12.000
Neubestellungen.
Trotz der mit dem Ampera unter Beweis gestellten
Innovationsführerschaft sieht der Opel-Chef in der Elektromobilität
lediglich eine Übergangstechnolo-gie: „Das Ziel der Autoindustrie ist
das absolut CO2-freie Autofahren, was durch Wasserstoff auf alle Fälle
gewährleistet wäre. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg“. Vor 2016
werde man den Wasserstoff-Opel nicht auf die Straße bringen. Deshalb
fahre das Unternehmen bei seiner Antriebsstrategie mehrgleisig. „Wir
optimieren weiterhin die Verbrennungsmotoren und entwickeln sowohl
batterie-elektrische, hybrid-elektrische und eben
Wasserstoff-Brennzellen-Fahrzeuge.“
Wie es sich im Opel Ampera fährt, konnten die Mitglieder der
Wirtschafts-initiative bei einer persönlichen Testfahrt erleben.
Insbesondere vom fast ge-räuschlosen Dahingleiten des Wagens zeigten sie
sich nachhaltig beeindruckt.
Prof. Wilhelm Bender bedankte sich in seinem Statement bei
Karl-Friedrich Stracke, dessen Unternehmen bereits seit 1997 zum
Unternehmernetzwerk zählt und sich als „Leuchtturm der
Automotive-Branche in unserer Metropolre-gion traditionell für diese
stark macht“.