ProjectM: Kreative Talente erforschen FrankfurtRheinMain
Vom 28. August bis 11. September hatte das
internationale Team unter der Leitung
des amerikanischen Star-Designers John Bielenberg in einer eigens dafür
errichteten Container-Stadt im Hafen Offenbach gelebt und gearbeitet. Das bewusst ergebnisoffen angelegte Projekt
war ein Experiment, das von Wirtschaft und Politik von Anfang an gefördert
worden war. Wie erleben junge Kreative die Metropolregion und in welchen Ideen,
Vorschlägen und Projekten schlagen sich ihre Eindrücke nieder? Auf der
Abschlussveranstaltung fasste Prof. Bender,
Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative und Präsident des FrankfurtRheinMain
e.V. die Gründe für die Einladung an
Project M prägnant zusammen: „Wir wollen als Region weiter wachsen und
attraktiver Standort bleiben. Dafür ist es wichtig, dass wir wissen, wie wir
von außen wahrgenommen werden."
Über 70 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur
waren gekommen, um die Ergebnisse des Kreativprojekts mitzuerleben. Neben
Bender sprachen auch Horst Schneider,
Oberbürgermeister von Offenbach, Heiko Kasseckert, Vorsitzender von
FrankfurtRheinMain e.V. und Prof. Bielenberg. Der Rest des Abends aber gehörte
den Studenten, denen es gelang, den Schwung und Elan der zurückliegenden zwei
Wochen erlebbar zu machen.
In
ihren Präsentationen führten sie vor, wie sie nach und nach die
Lebensqualitäten von Frankfurt, das neben Offenbach im Zentrum stand,
entdeckten. So drehte sich im Filmbeitrag „Banktionary" alles um die
Begriffswelt der Banker, die pantomimisch und szenisch von den Studenten
übersetzt wurde. Ein Brückenschlag zwischen Geschäftswelt und kulturellem
Leben. Das Projekt „Tropical L" hatte sich auf Musik als Ausdruck der Vitalität
der Stadt konzentriert und schlug die Gründung eines eigenen Musiklabels vor,
das den „Sound" von Frankfurt über die Region hinaustragen solle.
Mit
ihren vielfältigen Ideen hielt das junge Team um Bielenberg nicht nur dem
Standort einen Spiegel vor. Mit dem Summer Camp 2010 trägt ProjectM auch dazu
bei, FrankfurtRheinMain stärker in den Blickpunkt internationaler kreativer
Denker aus allen Bereichen der Gesellschaft zu rücken.